Wer in letzter Zeit im Kino war, dem ist vielleicht dieser Werbespot in Erinnerung geblieben. Sicherlich ist der Sport in der Qualität, wie er in Werbeagenturen gerne diskutiert wird. Der Respekt allerdings gehört den Verantwortlichen, die diesen Spot “durchgewunken” haben. Mit einer solchen Entscheidung beweisst man sehr viel Mut. Bliebt zu hoffen, daß dieser sich auszahlt.
Februar 22, 2012
Februar 11, 2012
Schauen sie sich eine Menschenansammlung von oben an und sie werden bald die verschiedenen Typen erkennen.
Magneten – Immer stehen ein paar Menschen um diese Person und das Gespräch führt natürlich unser Magnet. Die Personen im Umfeld wechseln.
Fürsten – Fast wie ein Magnet, nur ist er umringt von einem devoten Umfeld und die Personen ändern sich kaum.
Bienen – Die schwirren von Magnet zu Magneten und von Fürsten zu Fürsten. Sie halten die Party am Laufen.
Februar 8, 2012
Wie volatil der Ertrag aus erneuerbaren Energien ist und damit auch der Erfolg der deutschen Energiewende, zeigt die gegenwärtige Kältewelle in Deutschland. Denn bei diesen kontinentalen Winterhochs herrscht so gut wie Windstille und die Sonne scheint nur ein paar Stunden täglich schwach. Also sind diese Kraftwerkstypen kaum geeignet, den Mehrbedarf an Energie in besonders kalten Wintern zu decken. Dieser Bedarf explodiert bei Kälteperioden, wie in diesem Winter. So geschehen in Frankreich, wo man vorzugsweise mit Elektroheizungen heizt.
Einen Ausweg aus dieser Situation würde die Geothermie bedeuten. Diese Energiequelle aus bis zu 10km Tiefe steht rund um die Uhr bei jedem Wetter zur Verfügung. In Ländern wie Island sichert man damit sogar die Grundlast des Stromnetzes ab.
Warum tut man sich in Deutschland so schwer damit? Bietet es doch eine interessante Alternative bei der Energiewendecund eine echte Chance für Investoren.
Februar 4, 2012
Wer schützt die deutschen Parteien vor ihrer Werbung?
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Gehts ihnen auch so, wenn sie zur Wahlzeit durch Städte und Gemeinden fahren? Fragen sie sich auch, wie so viel schlechte Werbung an Laternen und Geländern kommt?
Mal ehrlich, Gegenstand der Kritik war meistens die Ausführung der Werbung. Sie war also stets handwerklich schlecht gemacht. Nun “glänzt” gerade die, sonst als werblich smart bekannte, FDP mit einer Werbung, die gründlich in die Hose gehen wird.

Nicht, weil sie schnelcht gemacht ist. Nein, die Umsetzung ist handwerklich sehr gut gelungen.
Das Konzept lässt den Betrachter zweifeln. Ok. Die ambitionierte Zielgruppe der FDP wird die Brücke bauen können von: “Wachstum und Ernte”. Aber muss sich die FDP wirklich allen Ernstes als Interessenvertretung der Wirtschaft profilieren? So etwas machen BVMW, DIHK, BDI und Co sowieso und viel effizienter, weil die sich nicht wählen lassen müssen.
Februar 2, 2012
Warum sind Kreative so selten bereit, ihr Wissen und Können zu teilen? Hat es mit dem Urheberrechtsdenken zu tun? Dient es der Selbstprofilierung und der Eigenprojektion?
In aller erster Linie schadet es dem Unternehmen, für das der Kreative tätig ist.
Denn auch außerordentlich, oder vor allem, kreative Menschen neigen dazu sich selbst zu überschätzen und ihr Tun in fataler Weise zu überhöhen.
Es gibt Untersuchungen, in denen ein Team durch entsprechende Techniken, die gleiche Kreativleistung wie ein Topmann erreichen und überbieten kann.
Darüber hinaus ist die Ausfallquote der abgelieferten Arbeiten deutlich geringer. Das Team schätzt die Arbeiten weit realistischer ein als das Individuum.
Starke Teams, wenig Individualismus. Ein Trend der in vielen Unternehmen Einzug hält. ZUsammen ist man stärker.

Januar 31, 2012
Ein gutes Beispiel für Guerilla-Marketing
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Klar, einfach, spritzig und erfrischend. Ein gutes Beispiel für eine gut gemachte Guerilla Kampagne, hier in Berlin.
Januar 31, 2012
Ist die Beschränkung aufs Wesentliche auch eine Innovation?
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Keine Frage, betriebswirtschaftlich ist die Beschränkung eines Produktes auf die wesentlichen Features absolut sinnvoll. Nur Wünschen sich gerade Verkäufer viele Gimmicks um damit Verkaufsargumente zu schaffen. Viele Features helfen also beim Vertrieb. Die Älteren unter uns erinnern sich noch an die Zeit, als Papa einen Videorecorder mit vielen Extras kaufte, von denen er gar nicht wusste, für was diese gut sind.
Wie kann man solche Probleme hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen lösen? Firmen wie Apple haben es schließlich vorgemacht. Ein IPad war zu seiner Markteinführung kein sonderlich technischer Höhepunkt, aber bei Apple hat man sich damit beschäftigt, wie aktuelle Technologie den Nutzer einen maximalen Nutzen mit dem größmöglichen Komfort generiert. Verbunden mit dem emotionalen Mehrwert wurde dieses Produkt ein voller Erfolg, obwohl das IPad nicht eine Funktion mehr zu bieten hatte, als andere Computer. Im Gegenteil, es gab nicht einmal eine Tastatur.
Die Lösung liegt wieder einmal im Zauberwort Relevanz. Die für Kunden relevanten Informationen sollten als echte Vorteile kommuniziert und vergleichsweise fehlende Extras als Erleichterung dargestellt werden.
Januar 30, 2012
Der Facebook Fan – echter Kontakt oder Karteileiche
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In manchen Chefetagen ist es zum Volkssport geworden, die meisten Facebook Fans für sein Produkt zu gewinnen. Das ist ein anhaltender Trend, der sicher seine Berechtigung hat, allerdings selten hinterfragt wird.
Social Media Agenturen verweisen darauf, daß der Facebook Fan allein noch lange kein Marken-User ist und nutzen dieses Argument um ihre Dienstleistungen feil zu bieten.
Im Unternehmen nutzt man die, zum Teil horrenden, Zahlen für sich selbst und zementiert damit den Karrierelevel.
Die Realität ist in Wahrheit eine ganz Andere. Fakt ist, auch „tote Fans“ sind Kontakte, zu denen man in einem Verhältnis steht. Und tausende Facebook Fans sind noch kein Indiz für eine gelungene Markenpolitik.
Was man den Usern, ob aktiv oder inaktiv, bieten muss, ist Relevanz. Das ist ein Fakt für den es keine Spezialagentur braucht und leider wird dieser Punkt von den meisten Unternehmen vernachlässigt.
Sicher, bei der Herstellung von Reichweite im Netz können Social Media Agenturen behilflich sein. Das Konzept selbst, sollten sich Unternehmen nicht aus der Hand nehmen lassen.
Januar 30, 2012
Innovationen zulassen und Mitarbeiter involvieren.
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CEO David Kester spricht bei Harvard Business TV darüber, wie man Rahmenbedingungen schafft, damit Innovationen möglich werden. Im Grunde hören wir nichts Neues, aber selten so präzise in Worte gefasst. Wer also ein innovatives Unternehmen haben möchte, muss in aller erster Linie einmal Kreativität udn Engagement zulassen. Denn was oft nach Opposition riecht ist manchmal ein Fortschritt und Veränderungen brauchen die Unterstützung der Mitarbeiter.
Januar 30, 2012
Chaosmanagement – Der inszenierte Zufall oder echte Chance?
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Die Definition lautet eigentlich so: Das Chaosmanagement ist ein aus der Chaostheorie abgeleiteter Ansatz. Unternehmen werden als überkomplexe Systeme betrachtet, die nicht vollständig verstanden und rational gesteuert werden können. Wirksame Steuerung zur Erreichung der gesteckten Ziele muss deshalb grundsätzlich den chaotischen Charakter akzeptieren und zulassen und die Selbstorganisation des Systems nutzen.
In negativer Hinsicht kann man diese Theorie so abstrahieren, daß Strukturen sich meist selbst organisieren und sich selten von aussen steuern lassen. Was dem Führungsanspruch der Vorstände und der Innovationsfähigkeit des Unternehmens oft entgegen steht, denn derart gefestigte Strukturen sind oft starr und unveränderlich und es entsteht oft das bekannte “Schema F”. Dem könnte man mit Chaosmanagement im positiven Sinne entgegen treten. So lange sich diese selbtorganiserten Strukturen nicht verhärtet haben, besteht die Möglichkeit, durch scheinbar nicht nachvollziehbare Entscheidungen und Veränderungen, diese Strukturen in der Entwicklung zu stören. Unternehmen erreichen so einen Zustand, in dem Prozesse und Abläufe vermehrt in Frage gestellt werden und Raum für Innovationen geschaffen wird.
Dabei stellt sich vor allem die Frage: “Wie schafft man es, diese Prozesse zu steuern und dabei so wenig wie möglich dem Zufall zu überlassen?”
Eine genaue Analyse der Situation im Unternehmen ist dafür unablässig und eine Benennung der zu erwartenden Probleme. Nur dann können Szenarien erstellt werden, die es ermöglichen festgefahrene Strukturen in Frage zu stellen und gesunde Strukturen zu erhalten.