Keine Frage, betriebswirtschaftlich ist die Beschränkung eines Produktes auf die wesentlichen Features absolut sinnvoll. Nur Wünschen sich gerade Verkäufer viele Gimmicks um damit Verkaufsargumente zu schaffen. Viele Features helfen also beim Vertrieb. Die Älteren unter uns erinnern sich noch an die Zeit, als Papa einen Videorecorder mit vielen Extras kaufte, von denen er gar nicht wusste, für was diese gut sind.
Wie kann man solche Probleme hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen lösen? Firmen wie Apple haben es schließlich vorgemacht. Ein IPad war zu seiner Markteinführung kein sonderlich technischer Höhepunkt, aber bei Apple hat man sich damit beschäftigt, wie aktuelle Technologie den Nutzer einen maximalen Nutzen mit dem größmöglichen Komfort generiert. Verbunden mit dem emotionalen Mehrwert wurde dieses Produkt ein voller Erfolg, obwohl das IPad nicht eine Funktion mehr zu bieten hatte, als andere Computer. Im Gegenteil, es gab nicht einmal eine Tastatur.
Die Lösung liegt wieder einmal im Zauberwort Relevanz. Die für Kunden relevanten Informationen sollten als echte Vorteile kommuniziert und vergleichsweise fehlende Extras als Erleichterung dargestellt werden.

In manchen Chefetagen ist es zum Volkssport geworden, die meisten Facebook Fans für sein Produkt zu gewinnen. Das ist ein anhaltender Trend, der sicher seine Berechtigung hat, allerdings selten hinterfragt wird.
Social Media Agenturen verweisen darauf, daß der Facebook Fan allein noch lange kein Marken-User ist und nutzen dieses Argument um ihre Dienstleistungen feil zu bieten.
Im Unternehmen nutzt man die, zum Teil horrenden, Zahlen für sich selbst und zementiert damit den Karrierelevel.
Die Realität ist in Wahrheit eine ganz Andere. Fakt ist, auch „tote Fans“ sind Kontakte, zu denen man in einem Verhältnis steht. Und tausende Facebook Fans sind noch kein Indiz für eine gelungene Markenpolitik.
Was man den Usern, ob aktiv oder inaktiv, bieten muss, ist Relevanz. Das ist ein Fakt für den es keine Spezialagentur braucht und leider wird dieser Punkt von den meisten Unternehmen vernachlässigt.
Sicher, bei der Herstellung von Reichweite im Netz können Social Media Agenturen behilflich sein. Das Konzept selbst, sollten sich Unternehmen nicht aus der Hand nehmen lassen.

CEO David Kester spricht bei Harvard Business TV darüber, wie man Rahmenbedingungen schafft, damit Innovationen möglich werden. Im Grunde hören wir nichts Neues, aber selten so präzise in Worte gefasst. Wer also ein innovatives Unternehmen haben möchte, muss in aller erster Linie einmal Kreativität udn Engagement zulassen. Denn was oft nach Opposition riecht ist manchmal ein Fortschritt und Veränderungen brauchen die Unterstützung der Mitarbeiter.

Die Definition lautet eigentlich so: Das Chaosmanagement ist ein aus der Chaostheorie abgeleiteter Ansatz. Unternehmen werden als überkomplexe Systeme betrachtet, die nicht vollständig verstanden und rational gesteuert werden können. Wirksame Steuerung zur Erreichung der gesteckten Ziele muss deshalb grundsätzlich den chaotischen Charakter akzeptieren und zulassen und die Selbstorganisation des Systems nutzen.
In negativer Hinsicht kann man diese Theorie so abstrahieren, daß Strukturen sich meist selbst organisieren und sich selten von aussen steuern lassen. Was dem Führungsanspruch der Vorstände und der Innovationsfähigkeit des Unternehmens oft entgegen steht, denn derart gefestigte Strukturen sind oft starr und unveränderlich und es entsteht oft das bekannte “Schema F”. Dem könnte man mit Chaosmanagement im positiven Sinne entgegen treten. So lange sich diese selbtorganiserten Strukturen nicht verhärtet haben, besteht die Möglichkeit, durch scheinbar nicht nachvollziehbare Entscheidungen und Veränderungen, diese Strukturen in der Entwicklung zu stören. Unternehmen erreichen so einen Zustand, in dem Prozesse und Abläufe vermehrt in Frage gestellt werden und Raum für Innovationen geschaffen wird.
Dabei stellt sich vor allem die Frage: “Wie schafft man es, diese Prozesse zu steuern und dabei so wenig wie möglich dem Zufall zu überlassen?”
Eine genaue Analyse der Situation im Unternehmen ist dafür unablässig und eine Benennung der zu erwartenden Probleme. Nur dann können Szenarien erstellt werden, die es ermöglichen festgefahrene Strukturen in Frage zu stellen und gesunde Strukturen zu erhalten.

Wenn am Jahresende Hunderttausende am Brandenburger Tor das neue Jahr begrüßen, dann wird nicht nur die Telekom den Zuschauern in guter Erinnerung bleiben, sondern auch der Fernsehsender SAT 1. Der Privatsender überträgt zwar längst nicht mehr das Ereignis am Silvesterabend live, aber in den Köpfen der Leute ist das nach wie vor noch so gespeichert. Emotionen prägen nachhaltiger unser kognitives Selbst.
Ein guter Grund in Sportereignisse zu investieren meint Mario Timmler von mysponsor.net, einem Online Marktplatz für Werbedienstleistungen im Sport. Aber auch Firmen, wie die Münchener Agentur „Robert und Horst“ beschäftigen sich nur noch mit dem überraschenden und emotionalen Markenauftritten, jenseits der ausgetretenen Pfade. Das Wort „Guerillamarketing“ macht da schnell die Runde, Allerdings greift dieser Modebegriff etwas zu kurz. Denn allein die Überraschung schafft noch kein differenziertes Markenbild. Das muss durch stringentes Marketingverhalten gebildet werden. Dazu braucht es Konzepte, die den neuen Anforderungen im Marketing stand halten. Damit Werbung wieder wirksam wird.

Keine Ahnung wie es ihnen geht, wenn sie täglich mit Neuigkeiten zum Fall Christian Wulff vs. BILD Zeitung konfrontiert werden.
Sicher sind die Verfehlungen des Präsidenten wenig appetitlich in den Augen der Moralapostel. Aber die BILD Zeitung und deren Macher gehören definitiv nicht zu dieser Spezies.
Die Art und Weise, in der die pikanten Details in der Öffentlichkeit zelebriert werden, lässt den Verdacht nahe liegen, daß es der BILD Zeitung weniger um die Sache, als um eine geschickte Medienkampagne geht. Denn wenn es zu einem Rücktritt von Christian Wulff kommen sollte, dann könnte sich Deutschlands übelstes Revolverblatt in den nächsten 20 Jahren damit rühmen, sogar einen Bundespräsidenten zu Sturz gebracht zu haben. Bei so viel Kraftprotzerei sollte man nicht argwöhnisch auf die Politik schauen, sondern die Macht der Medien zu hinterfragen.

Was ist los mit dem früheren Exportweltmeister? Während Frau Merkel durch Europa fährt und den Länderchefs die Sparsamkeit doziert, fallen ihr die großen amerikanischen Ratingagenturen in den Rücken.
Es ist ja nicht so, daß man die Aktion der Buchprüfer nicht nachvollziehen könnte, aber von politischem Kalkül im Sinne der Amerikaner kann man sie nicht frei sprechen.
Immerhin herrscht zu Hause in Amerika ein voklkswirtschaftlicher Sauladen. Die Staatsverschuldung nimmt astronomische Ausmasse an und die Wirtschaft stagniert ebenfalls auf instabilem Niveau. Da tur es ganz gut, mal von den eigenen Problemen abzulenken.

Ok, der Iran ist theoretisch in der Lage, eine Atombombe zu bauen und zu zünden. Klingt bedrohlich, ist es auch. Was mir aber noch viel mehr Angst macht, sind die Gedanken an die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis. Vermutlich manövriert sich gerade Isreal in ein fatales Abenteuer, welches auch für den Westen verheerende Folgen haben dürfte, denn man würde sich sicher zwanghaft pathologisch mit dem Staat am Mittelmeer verbünden. Also was tun? Eest mal informieren…. die FAZ weiß mehr.

Wer den Werbespot von Subway schon gesehen hat wird sich sicher fragen, welcher Typ wirft da den Sperr nur 2,49 weit? Kein Geringerer als ein ehemaliger Weltmeister. Na wenn das keine Ironie ist. Prima.

Wenn auch Viele meinen, daß man in der gegenwärtigen Bankenkrise sich als Steuerzahler nicht wehren kann, gegen die Milliardenschweren Geschenke an Bankrotteure und Investmentbanker. So kann man sich wenigstens entsprechend ironisch in der Öffentlichkeit positionieren.
Ein Leipziger T-Shirt und Merchandising Unternehmen hat das entsprechende T-Shirt für Bankenretter im Angebot.

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